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Prävention

Lokale Fluoridierung

Die lokale Fluoridierung wirkt der Entkalkung der Zähne entgegen (Kariesentstehung). Fluoride lagern sich in den Zahn ein und festigen den Zahnschmelz. Damit ist er weitaus widerstandsfähiger gegen Säureattacken der Bakterien und die Kariesanfälligkeit ist deutlich vermindert. Die lokale Fluoridierung erfolgt einerseits durch Fluoridlacke sowie durch speziell gefertigte Medikamententräger (Fluoridierungsschiene).

Chlorhexidin – Kuren und Behandlungen

Chlorhexidin-Anwendungen bekämpfen spezielle, Karies auslösende Bakterienarten hochwirksam. Eine Möglichkeit ist, einen speziellen Chlorhexidin-Lack auf besonders kariesgefährdete Flächen wie Zahnzwischenräume oder Zahnhälse aufzutragen. Die Alternative ist eine Intensivbehandlung der Zähne mit individuell hergestellten Medikamententrägern (Chlorhexidin-Schiene). Diese Intensivkur reduziert das Kariesrisiko um bis zu 80 Prozent.

Fissurenversiegelung – Schmerzlos schützen

Die Furchen und Grübchen an den kleinen und großen Backenzähnen bieten Bakterien einen idealen Lebensraum, denn durch ihre unterschiedlichen Tiefen wird mit den Borsten einer Zahnbürste nur der Eingangstrichter erreicht. So kann es selbst bei optimaler Zahnpflege bereits im jugendlichen Gebiss zu einem erhöhten Kariesrisiko kommen. Wir versuchen mit einer Versiegelung diese Furchen zu schließen und so das Putzen der Kaufläche zu erleichtern. Die Dichtigkeit des Versiegelungsmaterials verhindert ein weiteres Eindringen von Speisebrei und Bakterien in die Furche. Die bereits in der Furche vorhandenen Bakterien werden in das Versiegelungsmaterial eingeschlossen – ähnlich dem »Insekt im Bernstein« – und sterben ab. Die Fissurenversiegelung ist eine vollkommen schmerzlose Behandlung und ist in jedem Alter anwendbar. Der Zahn muss allerdings kariesfrei sein! Der günstigste Zeitpunkt ist daher etwa ein halbes Jahr nach dem Zahndurchbruch.

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