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Schmerzfreie Zahnbehandlung

Obwohl eine Zahnbehandlung heutzutage weitgehend schmerzfrei unter Lokalanästhesie durchgeführt werden kann, wird sie noch von vielen Patienten als unangenehm und bedrohlich empfunden. Etwa 5 Prozent der Deutschen vermeiden den Besuch beim Zahnarzt sogar völlig. Ängste werden bei einer Vielzahl von Patienten schon in der Kindheit durch „Horrorgeschichten“ oder durch ein Schlüsselerlebnis wie eine langwierige, schmerzhafte Weisheitszahnentfernung aufgebaut. In jüngster Zeit möchten aber auch immer häufiger gut informierte Patienten, die eigentlich keine Angst vor dem Zahnarzt haben, die Zahnbehandlung mit Unterstützung verschiedener Anästhesie-Formen durchführen lassen.

Behandlung in örtlicher Betäubung

Meistens suchen Angstpatienten den Zahnarzt erst dann auf, wenn der Leidensdruck so groß geworden ist, dass eine Behandlung unausweichlich ist. Damit es erst gar nicht soweit kommt, nehmen wir uns für Angstpatienten besonders viel Zeit: Anhand von Röntgenbildern und Mundkamerafotos wird die Notwendigkeit der Behandlung erläutert. Durch genaue Erklärung der Behandlungsschritte bzw. der einzelnen dabei entstehenden Geräusche kann das Angstgefühl in den meisten Fällen stark vermindert werden. Mit einer schmerzfreien, örtlichen Betäubung können alle Eingriffe durchgeführt werden. Natürlich wird die Behandlungszeit anfangs sehr kurz gefasst. Nach und nach können die Behandlungssitzungen dann ausgedehnt werden. Viele Patienten gewinnen dadurch ihr Vertrauen zurück und sind somit therapiert.

Behandlung unter Sedierung

Es gibt Patienten, die möchten vor der Behandlung sediert werden. Dazu wird eine halbe Stunde vor der Behandlung in Absprache mit dem Hausarzt/Internisten ein Medikament in Tablettenform verabreicht. Dies bewirkt ein leicht entspanntes, wohliges Gefühl, das ungefähr eine Stunde anhält. Manche Patienten sind sogar so entspannt, dass sie in einen leichten Schlaf verfallen.

Behandlung unter Analgosedierung

Wenn das Angstgefühl zu tief verankert ist und der Patient körperliche Angstsymptome, wie z.B. Zittern, Unruhe, Herzrasen, Übelkeit und Gereiztheit zeigt, kann die Behandlung unter Analgosedierung erfolgen. Dieses wird von einem Anästhesisten durchgeführt und überwacht. Dabei wird der Patient durch ein Medikament in einen Dämmerschlaf versetzt. Eine Analgosedierung wird bei uns nur bei sehr kurzen Eingriffen durchgeführt, bei Eingriffen an mehreren Zähnen wird immer eine Vollnarkose durchgeführt.

Behandlung unter Vollnarkose

Bei der Narkose wird der Patient in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt, bei dem alle Sinne vollständig ausgeschaltet sind. Der Anästhesist (Narkosearzt) steuert die Narkosetiefe und überwacht dabei ständig Herzschlag, Atmung und Blutdruck. Für die in regelmäßigen Abständen in unserer Praxis durchgeführten Narkosebehandlungen arbeiten wir mit einem Team erfahrener Narkoseärzte zusammen. Sie verfügen über ein High-Tech-Equipment und führen pro Jahr mehrere Hundert ambulante Narkosen durch.

Angstpatienten

In unserer Praxis werden Angstpatienten meist in drei bis vier Terminen behandelt. Der erste Termin ist ein reiner Beratungstermin. Nach der Erstellung eines Behandlungsplans kann man zu Hause in aller Ruhe entscheiden, wie und ob die Therapie fortgesetzt werden soll. Der zweite Termin ist der eigentliche Behandlungstermin. Dieser findet meist unter Vollnarkose statt. Bei unserer modernen Methode der Vollnarkose spüren Sie auf keinen Fall Schmerzen, auch nicht nach der eigentlichen Behandlung. Zudem ist der Eingriff sehr schwellungsarm. Dieser Eingriff wird ambulant durchgeführt, Sie können nach ein bis zwei Stunden im Aufwachraum unsere Praxis in Begleitung wieder verlassen. Der dritte Termin ist Ihr persönlicher Erfolgstermin. Dann werden die neuen Zähne, Kronen oder Brücken eingesetzt, gegebenenfalls auch in Narkose. Der eventuelle vierte Termin ist ein reiner Kontrolltermin. Eine weitere Behandlung ist meist nicht notwendig.

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